Nagellack

Anny

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Er is da – der Frühling! Nun ja, zumindest rudimentär. Auch wenn wir in unseren Gefilden lieber noch warm eingemummelt herumlaufen, sprechen doch ein paar Indizien für den Lenz: es ist merklich heller, die Vögel machen einen herrlichen Rabbatz, hier und dort zeigen sich schon erste Blümchen und zarte Triebe und überall werden Büsche und Bäumchen mit Ostereiern geschmückt.
Und so dachte ich mir: ich tauche die Nägel in ein zartes Pastellgelb – es passt so schön zur Jahreszeit.

Nun denn: das Ergebnis muss ich ehrlich als une castrastrophe bezeichnen. Der gewählte Lack trieb mich fast an den Rande des Wahnsinns. Wirklich.
Dazu gleich mehr.

Die Firma Anny ist eigentlich bekannt für qualitativ gute Nagellacke, die zudem tierversuchsfrei* sind. Leider konnte ich keine Infos erhaschen, ob die Lacke auch „3 free“ (oder besser) sind.
*EDIT: ich setze an diese Stelle mal den Link zum entsprechenden Artikel von Blanc et Noir.

Farbton: Lucky Surfer Girl gehört zur Kollektion Enjoying the Waves – Miami Surfer Girls aus dem Jahr 2013. Die Farbe ist ein wunderschönes Pastellgelb.

Pinsel: ein normaldicker Pinsel.
Vielleicht ist auch der Pinsel mit am eher ernüchternden Ergebnis verantwortlich. Mit dem Pinsel konnte ich nicht sauber arbeiten.

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Deckkraft: ganz schlecht! Die erste Schicht war nicht nur äußerst transparent, sie sah auch extrem ungleichmäßig aus.

Trocknungszeit: über drei Minuten. Zumindest oberflächlich. Mehrere Versuche zeigten, dass eine weitere Schicht wirklich erst nach sehr langer Trocknungszeit aufgetragen werden konnte. Die nächste Schicht schien nämlich fast gar nicht zu trocknen, der Lack war weit mehr als empfindlich und zeigte bereits nach geringsten Tätigkeiten solche Beschädigungen, dass der komplette Lack wieder von den Nägeln geholt werden musste.

Haltbarkeit: auch völlig daneben. Dieser Lack ist so rein gar nicht alltagstauglich.

Mein Fazit: ich will die Schuld nicht auf den Hersteller schieben, da ich von Anny weit bessere Lacke kenne. Hier kommen mehrere ungünstige Umstände zusammen und die Farbe ist – so hübsch ich sie auch finde – halt auch etwas schwierig.
Wegen der mehr als schwammigen Angaben zu Tierversuchen werde ich keine Lacke mehr von Anny kaufen.

Bezugsquellen: Lucky Surfer Girl war bis vor kurzem noch bei Douglas erhältlich, wird dort nun aber nicht mehr angeboten. Sollte ich irgendwo auf noch eine Bezugsquelle finden oder aber einen sehr ähnlichen Farbton eines anderen Herstellers, werde ich das an dieser Stelle aktualisieren.
Lacke von Anny sind ansonsten aber immer bei Douglas zu beziehen und in diversen Kaufhäusern.

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Ein Kommentar zu „Anny

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